MikTeX Package Manager (mpm) unter Linux für LaTeX
Juni 24, 2008 by chr15t0phNun gut. Das Folgende bezieht sich auf die Linux-Distribution “openSUSE
10.3″, gilt aber weitgehend für beliebige Distributionen:
1. MikTeX-Source-Code besorgen:
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==> http://www.miktex.org/SourceCode.aspx
wget http://kent.dl.sourceforge.net/sourceforge/miktex/miktex-2.7.2960.tar.bz2
(ggf. feststellen, ob es eine neuere Version gibt)
2. Einige nötige rpm-Pakete installieren:
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libidn-devel libcurl-devel libopenssl-devel
zlib-devel libmspack cmake lynx
(C-Compiler, make usw. bereits vorausgesetzt)
3. Quellen kompilieren:
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tar jxvf miktex-2.7.2960.tar.bz2
cd miktex-2.7.2960/
cmake -G “Unix Makefiles”
make
make install
gzip /usr/local/share/man/man1/*.1
ldconfig
cd ..
rm -r miktex-2.7.2960
4. MANPATH ergänzen:
——————–
echo “export MANPATH=/usr/local/share/man:\$MANPATH” > \
/etc/profile.d/miktex.sh
5. Anwendung:
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5.1 Anlegen einer lokalen MikTeX-Datenbank:
initexmf -u
5.2 Anfrage nach den auf den Servern verfügbaren updates
mpm –update-db –verbose
mpm –list
5.3 Ausgewähltes Paket installieren bzw. erneuern
mpm –install=pstricks –verbose
texhash
Anm.: Die Dateien werden, wenn nicht anders angegeben, nach $TEXMFLOCAL
installiert. Danach ist der MikTeX-Datenbank bekannt, dass zu “pstricks”
gehörige Dateien existieren und dann wird ein späteres
mpm –update=pstricks –verbose
texhash
erfolgreich sein. Ein einfacher/sparsamer Weg, wie man die Existenz der
in TeXLive grundsätzlich vorhandenen Dateien der MikTeX-Datenbank
bekannt machen kann, kenne ich nicht. Denkbar wäre:
mpm –list > miktex.list
mpm –update-some=miktex.list
Damit installiert man sich weitgehend alles, was sowieso
schon installiert ist, noch einmal. Es hätte allerdings den Vorzug, dass
von da an
mpm –update
automatisch beliebige Neuheiten installiert. Den Weg werde ich aber
nicht gehen und stattdessen bei Bedarf per “mpm –install=xxx”
ausgewählte Pakete in den update-Mechanismus einfügen, was ja auch schon
ein Vorteil ist.
5.4 Weitere Informationen:
mpm –help
man mpm
==>
http://staff.ee.sun.ac.za/pjrandewijk/wiki/index.php/M%28iKTeX%29_P%28ackage%29_M%28anager%29_for_Unix-alikes
Mit proxy-Servern kommt “mpm” offenbar nicht zurecht, obwohl es laut
Beschreibung funktionieren sollte. Abgesehen davon habe ich das Gefühl,
dass “mpm” ganz gut brauchbar ist, solange es keine auf TeXLive
angepasste Lösung gibt, was sich aber für “TeXLive 2008″ andeutet.
Kritiken und sonstige Kommentare sind willkommen.
– Rolf Niepraschk (http://www.ureader.de/msg/136217368.aspx)